Ihr Spezialist für Stimm-, Sprach- und kindliche Hörstörungen

Tonschwellenaudiometrie

1. Subjektive Verfahren

  • Tonschwellenaudiometrie, ggf mit Tinnitusbestimmung
  • Sprachaudiometrie (Freiburger Sprachtest)
  • Überprüfung der Sprachverständlichkeit im freien Schallfeld (z.B. zur Beurteilung einer Hörgeräteversorgung)

2. Objektive Verfahren

  • Impedanzmessung
  • Otoakustische Emissionen
  • Hirnstammaudiometrie (BERA)
  • Hörsturzdiagnostik

 

 

 

Messung Patient mit Kopfhörer

Hörsturzdiagnostik

Als Hörsturz bezeichnet man eine plötzlich (akut) auftretende Hörstörung die meist einseitig, selten auf beiden Ohren gleichzeitig zu beobachten ist. Oft wird vom Patienten keine sichere Hörminderung, sondern eher ein Druckgefühl im Ohr angegeben. Die  Ursachen sind vielfältig und reichen von Ohrschmalz, Mittelohrbelüftungsstörungen bis hin zu Innenohrabfällen. Die Diagnostik umfasst zunächst alle oben genannten Erwachsenenhörtests. Bei einer akuten Innenohrbeteiligung steht  zuerst die Therapie im Vordergrund, eine sog. rheologische Infusionstherapie, die ambulant in der Praxis durchgeführt wird. Nach der Infusionstherapie sind weitere neurootologische und audiologische Untersuchungen erforderlich (Hirnstammaudiometrie, Elektronystagmographie), die ebenfalls in der Praxis durchgeführt werden. Sollten hierbei Auffälligkeiten, z.B. eine verlängerte Nervenlaufzeit bei der BERA,  festgestellt werden, wird von mir grundsätzlich eine Kernspintomographie (Abb. 25) des Kopfes bei den Kollegen/innen der Radiologie veranlasst, womit Veränderungen im Kleinhirnbrückewinkel und Hörnervenverlauf, z.B. ein sog. Akustikus - bzw. Vestibularisschwannom (ein gutartiger Tumor des Gleichgewichts- oder Hörnerven), ausgeschlossen werden können.

MRT des Schädels zum Ausschluß eines Akustikusneurinoms